Immobilien Blog für die Region Ortenau

Das Eigeneheim modernisieren – welche Kosten kommen auf Sie zu?

26.07.2017
Patric Herweh
immORT

So gut wie jeder Immobilienbesitzer hat schon einmal mit dem Gedanken gespielt das Eigenheim zu modernisieren. Oftmals aber ist es schon bei der Planung sehr schwer die Kosten zu kalkulieren. Die folgenden Einschätzung basiert auf ein Einfamilienhaus, welches älter als 20 Jahre ist, etwa 130 Quadratmeter Wohnfläche bietet, welche sich auf eineinhalb Geschosse verteilen, mit Satteldach. Wichtig ist natürlich, dass die Modernisierungskosten stark vom Zustand des Haues abhängen und wie aufwendig Sie es modernisieren möchten. Regionale Unterschiede können bei den Kosten ebnfalls eine Rolle spielen.  

Das Haus von innen modernisieren – neue Technik muss her

Beginnen wir beim Innenleben, da es die Räumlichkeiten sind in denen Sie sich wohlfühlen möchten und vor allem sollen, ist das prinzipiell der wichtigste Faktor. In der heutigen Zeit sind Smart-Home Geräte vollkommen im Trend. Die Kosten hier können von einem kleinen zweistelligen Betrag bis hin 3000 bis 4000 Euro reichen. Es ist eine individuelle Kostenfrage mit welchen Geräten Sie ihr Haus von innen ausstatten möchten. Sehr ratsam sind Heizungsregler, welche die Temperatur nach Ihren Vorgaben regeln, hier kann wirklich bares Geld gespart werden. Unterputz Radios bzw. Steckdosenradios erfrischen verschiedene Räume mit einem schicken Design und tollen "Sounds aus der Wand". Mehr dazu gibt es auf http://unterputz-radio-test.de/der-steckdosenradio-test  

Das Auge "isst" mit – die Fassade 

Es ist zwar nicht der wichtigste Faktor, aber das äußerliche Erscheinungsbild des Hauses spielt eine erhebliche Rolle bei der Modernisierung. Die Fasse sollte alle fünf bis zehn Jahre erneuert werden, beim oben genannten Beispiel wären das rund 3000 bis 4000 Euro. Wir raten zu Kalkfarbe oder Kunststoffdispersionsfarbe, diese sind am günstigsten. Silikat- oder Siloxanprodukte hingegen sind dafür etwas widerstandsfähiger. 

Eine neue Haustür darf bei einer grundlegenden Modernisierung auch nicht fehlen. Hier können kosten von rund 2000 bis 5000 Euro anfallen. Witterungs- und Wärmeschutz sollten hier Standart sein. Im gleichen Zeitrahmen sollte auch die Fenster erneuert werden. Kostenpunkt hier sind etwa 8.000Euro. Zweifachverglasung ist ebenfalls Standart, mitterlweile bietet sich aber noch die bessere Dreifachverglasung an. https://www.weru.de/de/privatkunden/produkte/haustueren.html  

Die Außendämmung der Fassade hält meistes ca. 40 Jahre. Hier haben wir gigantische Kosten von 25.000 bis 40.000 Euro. Die günstigste Lösung hier ist ein sogenanntes Wärmeverbundsystem ( WDVS).  

Die Innendämmung halt ebenfalls ca. 30 Jahre, hier sind die Kosten zur Modernisierung wieder etwas geringer. Diese gibt es ab 6.000 Euro.  

Außendämmung der Fassade: hält rund 40 Jahre, 25.000 bis 40.000 Euro. Günstigste Lösung ist ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Eine Vorhangfassade mit Holzverschalung ist teurer, bietet aber attraktive Gestaltungsmöglichkeiten.  

Tipp: Hervorragende Baustoffe um das Haus zu modernisieren finden Sie bei  der Eurobaustoff-Kooperation (www.eurobaustoff.de).

 


So vermeiden Sie schwerwiegende Fehler bei der Einrichtung Ihrer Küche

26.07.2017
Patric Herweh
immORT

Beim Kauf einer neuen Wohnung bzw. Immobilie steht einiges an Arbeit an, das kennt jeder der schon einmal in dieser Situation war. Vor allem die Küche benötigt dabei viel Aufmerksamkeit und ist auch in finanzieller Hinsicht oft der Teil der Wohnung, für den man am meisten Geld investiert. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, beim Einrichten der neuen Küche potentielle  Fehlkäufe zu vermeiden und alles möglichst genau zu planen, bevor man das Geld dafür investiert.  

Bei der richtigen Küchenplanung müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, einige der wichtigsten Fragen dabei sind: Welche Geräte werden gebraucht? Wie viel Platz steht Ihnen zur Verfügung? Wie sieht der vorhandene Grundriss für die Küche aus? Wie soll die Küche am Ende eigentlich aussehen?  

Anschlüsse und schwere Schränke lassen sich im Nachhinein nämlich nicht mehr verändern. Allein aus diesem Grund ist eine vernünftige und sorgfältige Küchenplanung unbedingt von Nöten. Setzen Sie sich dazu am besten mit einem professionellen Küchenplaner zusammen, der viel Erfahrung in dem Bereich hat und genügend Referenzen vorzuweisen hat.  

Grundsätzlich sollten schon mal folgende vier Fragen bei der Einrichtung im Mittelpunkt stehen:
- Wie hoch ist Ihr Budget?
- Wie lauten die exakten Maße und wo liegen wichtige Anschlüsse?
- Wieviel Platz ist eigentlich vorhanden?
- Welche Groß- und Kleinküchengeräte sollen später in die Küche?
 

Alle anderen Fragen hängen dann von Ihrer individuellen Situation ab. Zum Beispiel von persönlichen Geschmäckern in Sachen Farben, Holzart usw.  

Ohne Küchengeräte keine Küche
Das wichtigste bei einer Küche sind unter anderem natürlich die Küchengeräte. Unterschieden wird hier grundsätzlich erstmal zwischen Küchengroßgeräten (Kühlschrank, Spülmaschine, etc.), Küchenkleingeräten und Küchenutensilien, wie Besteck oder Messer. Am wichtigsten bei der Küchenplanung sind natürlich die Küchengroßgeräte. Achten Sie bei der Auswahl dieser unbedingt auf die richtigen Maße und vor allen Dingen auf gute Qualität. Wir empfehlen hier unbedingt vor dem Kauf gut zu recherchieren und etwaige Tests auf seriösen Online-Portalen zu Rate zu ziehen. Damit vermeidet man nachträgliche Strapazen, wie zum Beispiel Unzufriedenheit durch unpassende Maße oder schlechte Qualität.  

Um Spülmaschine, Kühlschrank und dergleichen ordnungsgemäß in der Küche zu montieren, empfehlen wir ebenfalls einen Profi dafür zu kontaktieren. Sollten Sie die handwerklichen Kenntnisse dafür haben, können Sie das natürlich auch selbst machen.   

Was ist bei Küchenkleingeräten zu beachten?
Während Küchengroßgeräte eine sorgfältige Planung im Voraus benötigen, ist das bei kleineren Küchenhelfern wie Mixern oder Küchenmaschinen meistens nicht der Fall. Hier kann man sich auch nachher noch für die jeweiligen Geräte entscheiden, die man für sinnvoll hält. Außer natürlich man bevorzugt zum Beispiel Einbaumikrowellen, die man ebenfalls im Voraus einplanen muss. 
 

Um auch bei kleineren Küchengeräten die richtige Wahl zu treffen, empfehlen wir folgende Webseite: https://kuechenfibel.com/
Auf der Webseite von Küchenfibel finden Sie eine sehr große Auswahl an allen möglichen Küchengeräten, die in verschiedensten seriösen Tests überzeugen konnten und absolut empfehlenswert sind. Unserer Meinung nach sollte hier jeder fündig werden. Zudem hat Küchenfibel ausschließlich qualitative Küchengeräte in ihrem Sortiment, die in mehreren praktischen Tests überzeugen konnten und auch bei bisherigen Kunden sehr gut ankommen. 
 

Bleiben noch die Küchenutensilien übrig. Diese spielen bei der Planung der Küche wohl keine bis eine sehr geringe Rolle. Besteck, Messer und dergleichen kann man natürlich unabhängig von seiner Kücheneinrichtung kaufen, deshalb muss den Küchenutensilien bei der Küchenplanung keine allzu große Beachtung geschenkt werden.  

 

 

 


Eine Sauna im eigenen Heim

25.07.2017
Patric Herweh
immORT

Eine eigene Sauna in den eigenen vier Wänden verspricht einen Hauch von Wellness und Entspannung, wann immer Sie das möchten. Mit einer eigenen Sauna können Sie etwas für Ihre Gesundheit tun, genießen die Ruhe und wohltuende Wärme jederzeit. Die eigene Sauna hat nicht nur den Vorteil, dass Sie die heimische Schwitzkabine immer dann benutzen können wann Sie Lust darauf haben, es entfällt auch die Gefahr einer Infektion durch den Kontakt mit Flüssigkeiten anderer Menschen. Wer regelmäßig sauniert, tut nicht nur seinem Körper etwas Gutes, auch die Seele wird durch die wohltuende Zeit der Entspannung entlastet, man fühlt sich wieder befreit und fit. Zudem steigert die Heimsauna den Wert jedes Hauses oder der Wohnung.

Voraussetzungen für den Bau der heimischen Sauna

Grundsätzlich kann die private Sauna in jedem Haus oder in der Eigentumswohnung eingebaut werden. Worauf man nun achten muss, wenn man sich die eigene Sauna ins Haus bauen möchte, zeigen wir hier auf:

Welcher Raum ist für den Einbau einer Sauna geeignet? Grundsätzlich kann eine Sauna in jedem Raum eingebaut werden. Moderne Saunen werden von Wohnraumdesigner gestaltet und werten das Zimmer optisch auf. Dennoch muss man bedenken, dass die Sauna, auch wenn die Kabine noch so klein ist, Platz benötigt. Außerdem muss die Saunakabine auf einem wasserfesten Untergrund, am besten eignen sich Fliesen, aufgebaut werden.

Natürlich benötigt die Sauna auch Verbindung zu einem Strom- und Wasseranschluss, beziehungsweise müssen diese unkompliziert installiert werden können. 

Zum Betrieb eines Saunaofens ist Starkstrom erforderlich. Eine Lüftung des Raumes muss vorhanden sein. Holzbetriebene Saunaöfen müssen vom Schornsteinfeger abgenommen werden. Dazu muss der Saunaofen bestimmte Kennzeichnungen vorweisen, wie z.B. eine CE-Markierung. Ihr Schornsteinfeger hilft Ihnen hier weiter. Beim Kauf einer Immobilie mit einen vorhandenen Saunaofen, lassen Sie sich die amtlichen Papiere zur Zulassung vom Vorbesitzer übergeben. 
Wenn Sie sich für den Einbau der Sauna im Keller oder Dachgeschoss entscheiden, müssen Sie ebenfalls bedenken, dass der Raum regelmäßig gut belüftet werden muss. Wählen Sie daher generell einen Raum mit Fenster.
 
Optimal ist der Bau einer ganzheitlichen Wellnessoase, am besten mit direkten Zugang nach draußen um nach dem Saunagang frische Luft schnappen zu können.

Welche Arten der Sauna gibt es für Zuhause?
Die finnische Sauna
Den Klassiker gibt es mittlerweile in unterschiedlichen Ausführungen. Ob große oder kleine Kabine, selbst Maßanfertigungen für die eigenen Begebenheiten machen den Klassiker zum Allroundobjekt. Die original finnische Wellness-Oase mit echt finnischem Ofen erzeugt schnell Temperaturen von über 90 Grad und bietet hohen Komfort und ein ganzheitliches Entspannungserlebnis in den eigenen vier Wänden.
Dampfsauna
Die Dampfsauna wurde schon von den alten Griechen zur Erholung genutzt. Anders als die herkömmliche Sauna entwickelt Sie eine Luftfeuchtigkeit von 100 % und bietet mit seinem angenehmen Klima eine besonders wohltuende Erholung. Besonders Menschen mit Kreislaufproblemen ziehen die Dampfsauna Aufgrund der leichter zu ertragenen Wärme der klassischen Sauna vor.
Infrarotkabine
Die Infrarotkabine steht der klassischen Sauna optisch in nichts nach und lässt sich auch unkompliziert in jedes Heim integrieren. Durch das Infrarotlicht wird der Körper nur mäßig erwärmt und entspannt, gleichzeitig wirkt sich das Rotlicht positiv auf die Durchblutung, das Immunsystem und den Stoffwechsel aus. Bei einer Temperatur von 40 bis 60 Grad lässt es sich in den eigenen vier Wänden gut relaxen.
Gartensauna
Der bekannte Klassiker für den heimischen Garten ist die Gartensauna, die bereits seit vielen Jahren ein echter Verkaufsschlager ist. Der Gestaltungsspielraum im eigenen Garten sowie die Abgeschiedenheit sind der größte Vorteil, neben dem gesundheitlichen Aspekt des Saunierens. Sie können nach dem Aufguss direkt an die frische Luft und genießen diesen wohltuenden Warm/Kalt Effekt. 
 

 

Hierbei sollte beachtet werden, dass es sein kann, dass für die Gartensauna eine Baugenehmigung vorliegen muss. Erkundigen Sie sich bei der örtlichen Stadtverwaltung, wenn Sie einen Bau planen. Beim Kauf fragen Sie bei Ihrem Makler oder den Verkäufer nach. 

 

Mehr Informationen rund um das Thema Sauna finden Sie hier: http://www.sauna-luxus.de/

 

 

 


Vinylboden – Perfekt für jeden Raum

24.07.2017
Patric Herweh
immORT

 Vinylboden ist belastbar, pflegeleicht und strapazierfähig. Mittlerweile gehört Vinylboden zu den oft verkauften und beliebten Bodenbelägen. Der robuste Vinylboden eignet sich für verschiedene Wohnräume und hat eine angenehm warme Fläche. Der Bodenbelag ist in verschiedenen Designs erhältlich und besticht durch seine positiven Eigenschaften. 

 Vinylboden – verschiedene Arten  

Vinylboden gibt es in verschiedenen Ausführungen. Erhältlich ist der moderne Bodenbelag unter anderem als:  

  • Klickvinyl

  • Klebevinyl und

  • selbstliegend 

Als Klickvinyl wird der Boden mithilfe spezieller Verbindungen, auch als Nut und Feder bekannt, verlegt. Die einzelnen Teile lassen sich einfach, und ohne schweres Werkzeug miteinander verbinden, da sie einfach nur zusammengesteckt werden. 

Klebevinyl wird direkt mit dem Boden verklebt. Dadurch entsteht eine zusätzliche Trittschalldämmung. Wahlweise gibt es diese Ausführungen als selbstklebende Bodenelemente oder es muss ein spezieller Klebstoff beim Verlegen verwendet werden. 

Bei der losen Verlegung wird der Vinylboden ohne Kleber, und ohne ein Klicksystem einfach lose auf einen bestehenden Boden verlegt. Dazu sollte die Unterfläche glatt und eben sein. Dank einer besonderen Beschichtung auf der Rückseite haftet dieser Vinylboden von alleine und kann zu jeder Zeit ganz einfach wieder entfernt werden. Weitere Informationen gibt es auf www.vinylboden-experte.de.

 

Pflegeleichte und moderne Böden  

Vinyl ist dank seiner besonderen Oberfläche besonders strapazierfähig. Da es eine riesige Auswahl an Motiven gibt, kann jeder Raum, auch nachträglich, mit Vinylboden ausgestattet werden. Vinylboden eignet sich auf für Räume mit hoher Luftfeuchte und kann daher bedenkenlos in Badezimmern verlegt werden. Vorteilhaft ist dieser Boden, wird er lose verlegt, vor allem in einer Mietwohnung. Als Mieter darf man dort den Bodenbelag oft nicht austauschen und hat mit der Loose-Lay eine perfekte Möglichkeit, Vinylboden auf einen bestehenden Boden zu legen.

 

Ganz egal, ob für das Kinderzimmer, die Küche oder das Wohnzimmer – Vinylboden ist in zahlreichen Designs erhältlich und kann unter anderem in den folgenden Dekoren gekauft werden:  

  • Holzdekore

  • Holzstruktur

  • Kachelmuster

  • Farben 

Alle Böden lassen sich leicht pflegen und behalten bei einer regelmäßigen und richtigen Reinigung über viele Jahre ihren Glanz und die glatte Oberfläche.

 

Vinylboden – eine preiswerte Alternative 

Im Vergleich zu einem massiven Holzboden handelt es sich bei Vinyl um eine preiswerte Alternative. Der natürliche Look lässt sich mit dem passenden Dekor sehr leicht nachahmen. Besonders bei großen Flächen hat Vinyl nicht nur einen preislichen Vorteil, sondern lässt sich auch wesentlich schneller verarbeiten und verlegen. Im Vergleich zu anderen Bodenbelägen hat Vinylboden eine warme Oberfläche und kann sogar auf der Fußbodenheizung verlegt werden. Das Material bringt weitere Vorteile, denn auch ein gekachelter Boden kann mit dem richtigen Vinyl einen neuen Glanz bekommen. Das aufwendige Entfernen von alten Bodenfliesen ist nicht nötig – eine Ausgleichsmasse, um die Fugen zu füllen, reicht aus.

 

Nachteile von Vinylböden 

Dennoch kann dieser Bodenbelag auch Nachteile aufzeigen, die sich in vielen Fällen jedoch vermeiden lassen. Unter anderem kann der Boden an Farbe verlieren, wenn er mit den falschen Reinigungsmitteln behandelt wird, da diese die Oberfläche angreifen. Fallen schwere oder spitze Gegenstände auf den Boden, kann es zu Dellen oder Kratzern kommen. In vielen Fällen lassen sich diese jedoch völlig rückstandslos mit einer entsprechenden Spachtelmasse wieder ausbessern. Auch wenn sich mit dem passenden Dekor eine Holzoptik verlegen lässt, kann der Boden im Vergleich zu einem echten Holzboden nicht abgeschliffen werden.

 


Gesetzliche Regelung zum Heckeschneiden

24.07.2017
Patric Herweh
immORT

Heckenschneiden während der Schonzeit kann teuer werden 
Wie nahezu alles hierzulande, ist auch das Heckenschneiden strikt durch den Gesetzgeber geregelt. Die konkreten Bestimmungen sind unter anderem im Naturschutzgesetz (NatSchG ) zu finden. Laut gültigem Gesetz dürfen Hecken aus Gründen zum Vogelschutz nicht während der Brutzeit in den Monaten März bis September geschnitten werden. Gleiches gilt übrigens auch für das Verschneiden von Bäumen. Wer seine Hecke dennoch während der Brutperiode schneiden will, muss sich unbedingt davon vergewissern, dass Vögel keine Nester darin gebaut haben. Wird die Hecke entgegen den gültigen Gesetzen dennoch gekürzt, droht die Zahlung von einem Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro. Dies ist auch bei leicht verspätetem Heckenschneiden der Fall. § 39 Abs. 1 BNatSchG verbietet es ausdrücklich, die Lebensräume wild lebender Pflanzen und Tierarten zu zerstören, zu verändern oder zu beeinträchtigen. 
  
Sonderregelungen zum Heckenschneiden 
Eine Ausnahme erlaubt allerdings das Urteil des Oberlandesgerichtes in Karlsruhe. Die Richter entschieden im Jahr 2002, dass ein Bürger, der die Heckenschere lediglich ansetzt, um überflüssige Triebe zu entfernen, keine Strafe befürchten muss. Hintergrund der Richterentscheidung war, dass ein Bürger die Hecke seines Nachbarn gekürzt hatte, weil deren Triebe in sein eigenes Grundstück gewachsen waren. Die Richter waren der Meinung, dass eine Hecke geschnitten werden darf, wenn dadurch der Charakter der Hecke nicht verändert wird. Voraussetzung ist, dass die Hecke weiterhin von Vögeln als Brutstätte nutzbar ist. Bevor Pflegeschnitte an Bäumen oder Hecken vorgenommen werden, muss überprüft werden, ob Kleintiere in der Hecke einen Nahrungsvorrat angelegt haben oder ob Vögel darin brüten. Ist ein Nest vorhanden, darf die Hecke nicht gekürzt werden. 
  
Verkehrssicherheit hat Vorrang 
Die Gesetze des § 39 BNatSchG g sind weiterhin nicht in Kraft, wenn das Heckenschneiden erfolgt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, sofort durchgeführt werden muss. Dies ist zum Beispiel notwendig, wenn eine sehr große Hecke nach einem Sturm auf einen Gehweg zu kippen droht. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte in diesen Fällen immer eine Ausnahmegenehmigung bei der örtlichen Naturschutzbehörde beantragt werden. 
  
Nachbarschaftsrechte beim Heckenschneiden unbedingt beachten 
Um Ärger vorzubeugen, sollte nicht nur beim Pflanzen, sondern auch beim Schneiden von Hecken ein Blick auf das für das betreffende Bundesland gültige Nachbarschaftsrecht geworfen werden. Generell ist ein Heckenschnitt immer notwendig, wenn die Triebe den vorgeschriebenen Grenzabstand zum Nachbargrundstück unterschreiten. Dieses in jedem Bundesland anders definiert. Der Nachbar kann übrigens darauf bestehen, dass die Hecke gekürzt wird, wenn diese über den Grenzabstand oder die Grenzhöhe hinauswächst. Dieses Recht ist vor Gericht einklagbar. Die Grenzabstände und Grenzhöhen können beim jeweiligen Bundesamt in Erfahrung gebracht werden. 
  
Beste Zeit für einen Heckenschnitt 
Der beste Zeitpunkt, um eine Laubhecke zu kürzen, liegt vor dem 1. März. Zu diesem Zeitpunkt bildet die Hecke noch keine neuen Triebe. Es fällt daher nicht auf, dass die Hecke geschnitten wurde. Der beste Zeitpunkt zum Rückschnitt blühender Hecken ist nach der Blüte. Hecken besitzen die Eigenschaft, die Blüten für das Folgejahr bereits im Herbst anzusetzen. Durch einen Rückschnitt im Frühling werden der Hecke auch die Blüten genommen.

 

Mehr Informationen rund um den Garten gibt es hier: http://www.garten-themenguide.de/.